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Hochschulgemeinschaft für Lichttechnik an der Universität Karlsruhe e.V.

c/o KIT Lichttechnisches Institut 
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Leuchtenwettbewerb 2016

HFL

Das Foyer zwischen Egon-Eiermann-Hörsaal und „Grüner Grotte“ bildet den Mittelpunkt der Architekturfakultät. Es ist geprägt durch sehr unterschiedliche Nutzungen: Essen, Trinken und Gespräche
im „Caféhaus“, Ausstellungen mit Grafiken, Plänen oder Architekturmodellen mit Vernisage und Finissage, Feiern beim „Einklang“ zu Semesterbeginn und bei Abschluss des Bachelor- oder Masterstudiums, und nicht zuletzt Verkehrsfläche im Zentrum der Fakultät und für den angrenzenden Hörsaal.
Aus den verschiedenen Nutzungen ergeben sich Anforderungen an die Beleuchtung: In einer Situation ist eine eher indirekte Beleuchtung wünschenswert, in einer anderen sollen z.B. Ausstellungsstücke mit Spots in Szene gesetzt werden. In Pausen von Vortragsveranstaltungen soll das Foyer möglichst hell sein, bei Feiern am Abend nur minimal beleuchtet. Die vorhandene Beleuchtung kann nicht alle diese verschiedenen Wünsche erfüllen.

Der Leuchtenwettbewerb 2016 der HfL hatte zur Aufgabe, eine Leuchte zu entwickeln, die diesen sehr unterschiedlichen Nutzungen gestalterisch und technisch gerecht wird und den verschiedenen Anforderungen
entsprechend gesteuert werden kann. Im Vordergrund standen qualitative Überlegungen wie Raumwirkung, visueller Komfort, Variabilität und Lichtverteilung.
Während der Bearbeitung mussten die Studierenden grundsätzliche Überlegungen anstellen zur gewünschten Beleuchtung für die verschiedenen Nutzungen des Foyers (Ausstellungsfläche, Verkehrsfläche, Café etc.), zu Form und Größe der Leuchten und zum Konzept der Steuerung der verschiedenen Beleuchtungsarten.
Diese Überlegungen mussten anschließend konkretisiert und eine Leuchte planerisch entwickelt werden. Formfindung und Funktionalität sollten dabei ineinander greifen und ein schlüssiges Ganzes ergeben. Technische Details wie Optikdesign, Steuerungskonzept, Thermomanagement und Materialwahl mussten gelöst werden. Zuletzt musste ein funktionsfähiger Prototyp gebaut werden.
Die Aufgabe wurde in Teams von fünf bis sechs Studierenden der Architektur und der Elektrotechnik bearbeitet.

Poster für den Leuchtenwettbewerb 2016