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Hochschulgemeinschaft für Lichttechnik an der Universität Karlsruhe e.V.

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Leuchtenwettbewerb 2011

Moderne Lampentechnologien sollen zukünftig helfen, den Energiebedarf für Beleuchtung zu senken. Gleichzeitig hat die verwendete Lampentechnologie einen direkten Einfluss auf die Licht- und Raumqualität und damit auf den visuellen Komfort und das Wohlbefinden der Nutzer.

Energieeinsparung kann nicht alleine durch ständig steigende Effizienz bei den neuen Lampentechnologien erzielt werden, sondern erfordert ein Überdenken der Potentiale und Nutzungsmöglichkeiten von Lampentechnologien. Der bloße Ersatz von Glühlampen durch LEDs oder Leuchtstofflampen ist eine kurzfristige Lösung. Langfristig werden neue Konzepte und Technologien für die Beleuchtung benötigt. Organische Leuchtdioden (OLEDs) bieten Möglichkeiten für die Innenraumbeleuchtung, die bestehende Technologien nur begrenzt haben. OLEDs besitzen daher das Potential, die Raumbeleuchtung in Zukunft maßgeblich zu verändern. Im Mittelpunkt der Aufgabe steht die Auseinandersetzung mit flächiger Beleuchtung. Dabei sollen die technischen sowie die gestalterischen Vorteile für die Raumbeleuchtung herausgearbeitet werden. Im Vordergrund stehen qualitative Überlegungen wie Raumwirkung, visueller Komfort, Variabilität und Lichtverteilung.

Im Rahmen der Aufgabe soll ein Lichtkonzept bzw. eine Leuchte entwickelt werden, wodurch eine bestimmte Beleuchtungsaufgabe erfüllt wird und die Vorteile der flächigen Beleuchtung genutzt werden. Die Beleuchtungsaufgabe und die Art der Nutzung müssen bestimmt werden. In der zweiten Phase sollen die Überlegungen konkretisiert werden und ein Objekt für die konzipierte Anwendung planerisch entwickelt werden. Technische Details müssen in dieser Phase weitgehend gelöst werden. In der letzten Phase soll ein Prototyp oder Modell gebaut werden. Je nach Konzept soll das Objekt selbst, ein Teil des Objektes oder ein Raummodell mit verändertem Maßstab gebaut werden.